News

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2017

Dezember

19. Dezember 2017

Druckfrisch aus unserem Institut

Erster Forschungsbericht veröffentlicht.

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05. Dezember 2017

Schön traurig

Negative Gefühle genießen - eine neue Studie zeigt, warum uns das in Film und Kunst gelingt.

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04. Dezember 2017

Bilder im Kopf – das Geheimnis schöner Gedichte

Eine neue Studie der New York University und des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik zeigt, dass lebendige bildhafte Sprache die Attraktivität von Lyrik am stärksten beeinflusst. Die Ergebnisse verbessern unser Verständnis von ästhetischen Präferenzen im Allgemeinen.

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November

27. November 2017

Oha! Schon einfache Laute vermitteln Bedeutung

Neue sprachwissenschaftliche Studie zeigt, dass menschliche Laute mit abstrakten Inhalten verknüpft werden

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01. November 2017

Klang ist nicht gleich Klang

Das menschliche Hörsystem hat Präferenzen, belegt eine jetzt in PLOS Biology publizierte Studie des MPI für empirische Ästhetik

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Oktober

25. Oktober 2017

Fechner Lecture mit Anjan Chatterjee

Warum spielt Schönheit eine so zentrale Rolle in unserer Gesellschaft? Anjan Chatterjee spannte den Bogen in seinem Vortrag von den Ursprüngen der Kosmetikindustrie bis hin zu den sozialen Implikationen ästhetischer Makel.

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04. Oktober 2017

Hartmut Grimm †

In der Nacht zum 2. Oktober verstarb völlig unerwartet unser wunderbarer Kollege Prof. Dr. Hartmut Grimm, Senior Researcher an der Musikabteilung.

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02. Oktober 2017

Auftakt für eine neue Vortragsreihe zur empirischen Ästhetik

Öffentliche Fechner Lecture am 24. Oktober mit US Neurowissenschaftler Anjan Chatterjee, M.D.

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September

21. August 2017

Öffentliche Forschungskonzerte am 12. und 14. September 2017

Am 12. und 14. September finden an unserem Institut öffentliche Forschungskonzerte statt, in deren Rahmen die Wahrnehmung von Musik im Kontext des Konzerts untersucht werden wird. Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

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August

01. August 2017

Erste Music & Eye Tracking Konferenz

Am 17. und 18. August findet an unserem Institut die Konferenz "Music & Eye-Tracking - Was Augenbewegungen, Pupillenerweiterungen und Blinzeln über die musikalische Verarbeitung aussagen" statt.

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Juli

30. Juni 2017

IDEA Lecture mit Daniel Müllensiefen

Am 12. Juli begrüßen wir den renommierten Musikpsychologen Daniel Müllensiefen zu einem Vortrag zum Thema "Die Psychologie ästhetischer Erfahrung" ab 14 Uhr an unserem Institut. Externe Gäste sind herzlich willkommen und können sich anmelden.

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Juni

22. Juni 2017

Neues Instrument zur Messung ästhetischer Gefühle publiziert

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik präsentieren eine Skala zur universellen Erfassung ästhetischer Gefühle.

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20. Juni 2017

Symposium on Mixed Emotions and Aesthetics

On 29 and 30 June, a symposium on Mixed Emotions and Aesthetics at Max Planck Institute for Empirical Aesthetics will bring together leading scientists in the field.

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Mai

19. Mai 2017

Die Macht der Poesie

Seit Jahrtausenden begleitet poetische Sprache den Menschen. Auch heute begegnen wir auf der ganzen Welt Formen poetischer Sprache – sei es in kulturellen, rituellen, erzieherischen oder akademischen Kontexten. Die Gründe für diese weite Verbreitung liegen in der emotionalen Kraft der poetischen Sprache. Doch eben diese Kraft bleibt bis heute weitestgehend unerforscht. In einer groß angelegten Studie untersuchten wir die körperlichen, neuronalen und verhaltensrelevanten Reaktionen auf bewegende Gedichte. Als Indikator starken Bewegtseins wurde die Entstehung von Gänsehaut herangezogen, die mit einer eigens dafür gebauten Kamera, der Goosecam, erfasst wurde. Wir fragten zunächst, ob es überhaupt möglich ist, von einem rezitierten Gedicht so stark bewegt zu werden, dass eine Gänsehaut entsteht. Und wenn ja, welche körperlichen und neuronalen Veränderungen gehen damit einher?

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28. März 2017

Neural Oscillations in Speech and Language Processing

Symposium, Harnack-Haus Berlin,  28.–31. Mai 2017.

Neuere Ergebnisse der auditorischen Neurowissenschaft zeigen, dass neurale Oszillationen sich während der Sprachverarbeitung mit den Rhythmen gesprochener Sprache synchronisieren. Auf höheren Verarbeitungsebenen spiegeln Zyklen kortikaler Erregung und Inhibierung auch Funktionen der syntaktischen und semantischen Verarbeitung wieder. Dieses internationale Symposium bringt führende Sprachforscherinnen und Neurowissenschaftler, die auf dem Feld der neuralen Oszillationen arbeiten, zusammen. Durch intensive Diskussionen und Präsentationen aktueller Arbeiten werden wir die Basis einer einheitlichen Perspektive auf die Rolle neuraler Oszillationen bei der auditorischen Verarbeitung und dem Sprachverständnis legen – vom Phonem bis hin zur Grammatik.

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April

27. April 2017

Schüler auf der gleichen Welle

Neue methodische Herangehensweise bringt erstaunliche Ergebnisse bei der Untersuchung sozialer Interaktionen: Gehirnströme verraten, ob Schülern der Unterricht gefällt oder nicht

Mit einer neuartigen methodischen Herangehensweise hat ein internationales Team von Neurowissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main, der New York University, USA, und der University of Florida, USA, erstaunliche Ergebnisse bei der Untersuchung von sozialen Interaktionen erzielt. Das Fachjournal Current Biology präsentiert nun die Ergebnisse der Studie. 

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März

02. März 2017

Musik & Eye-Tracking

Was können uns Blickbewegung, Blinzeln und Pupillengröße über die kognitive Verarbeitung von Musik verraten? Am 17. und 18. August 2017 veranstaltet das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik eine Tagung zum Thema „Musik und Blickmessung“ in Frankfurt am Main. Ziel ist der interdisziplinäre Forschungsaustausch führender Experten aus Psychologie, allen Bereichen der Musikforschung, Soziologie, Kulturwissenschaften und Neurowissenschaften. Beiträge können bis zum 5. April 2017 eingereicht werden; Präsentationen zu Grundlagen visuell-auditiver Verarbeitung sind ebenfalls willkommen.

Weitere Informationen finden Sie unter ae.mpg.de/met17

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02. März 2017

Erweitertes Forschungskonzept in den Neurowissenschaften gefordert

In welcher Weise wirken Gehirn und Verhalten aufeinander ein? Geleitet durch diese und ähnliche Fragen entschlüsseln Neurowissenschaftler seit jeher die Funktionsweise des Gehirns. 

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Februar

09. Februar 2017

Tränen auf der Gänsehaut

"Ich fühlte mich zu Tränen gerührt." "Ich bekam eine Gänsehaut." Beide Reaktionen werden mit intensivem ästhetischem Erleben und mit Gefühlen emotionalen Bewegtseins in Verbindung gebracht. Ist es aber möglich beide Reaktionen gleichzeitig zu erleben? Oder unterliegen  sie einer bestimmten Chronologie? Unsere Studie rückte diesen Phänomenen auf den Leib, und zwar ganz wörtlich. Denn die Gänsehaut zeichneten wir mit einer speziell dafür gebauten Kamera auf. Außerdem erfassten wir Hautleitwert, Herzrate und Atemfrequenz, um die biologische Signatur dieser Reaktionen aufzudecken und sie miteinander vergleichen zu können. Als Auslöser verwendeten wir über 130 emotional bewegende Filmszenarien, die von den Teilnehmern selbst ausgesucht wurden. Das Verwenden selbst mitgebrachter Stimuli im Experiment stellt sicher, dass die untersuchten Reaktionen (Gänsehaut und Tränen) tatsächlich bei der jeweiligen Person ausgelöst werden. Außerdem eröffnet es die Möglichkeit, filmtechnische Parameter solcher Szenarien zu bestimmen, die uns zu Tränen rühren und eine Gänsehaut über den Rücken laufen lassen.

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Januar

18. Januar 2017

Poetische Parallelismen sind generelle Emotionsverstärker

Alliteration, Anapher, Metrum, Reim usw. sind als Wiederholungsmuster („Parallelismen“) poetischer Sprache gut bekannt. Frühere empirische Forschungen haben gezeigt, dass sie lustvolle prosodische fluency-Effekte (perzeptuelle „Eingängigkeit“) bewirken, aber auch das Verstehen erschweren können. Auf der Basis von 40 Gedichten haben Wissenschaftler des MPI für empirische Ästhetik als erste die emotionalen Wirkungen untersucht. Das Resultat: die parallelistischen Merkmale intensivieren alle untersuchten Ziel-Emotionen von 40 Gedichten (Freude, Traurigkeit, emotionales Bewegtsein usw.). Sie sind insofern generelle Emotionsverstärker.

 

Originalpublikation:

Menninghaus, W., Wagner, V., Wassiliwizky, E., Jacobsen, T., & Knoop, C. A. (advanced online publication).The emotional and aesthetic powers of parallelistic diction. Poetics. doi: 10.1016/j.poetic.2016.12.001

Kontakt:

Prof. Dr. Winfried Menninghaus
Direktor der Abteilung Sprache und Literatur
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main

+49 69 8300479-101 

 

Dr. Anna Husemann
Forschungskoordination/PR
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main

+49 69 8300479-650

anna.husemann@ae.mpg.de

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12. Januar 2017

Vorteile nicht-hierarchischer und nicht-synchroner Kooperation

Neue Publikation zeigt, dass arbeitsteilige, nicht-hierarchische und nicht-synchrone Koordination manchmal besser sein kann.

 

 

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2016

Dezember

08. Dezember 2016

Wie fühlt es sich an, etwas Schönes zu sehen, zu hören, zu erleben?

Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik sucht Teilnehmer/innen für eine großangelegte Studie (online-Fragebogen), die das Erleben von Schönheit untersucht.

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November

23. November 2016

Das Konzert in der Forschung

Am 19. November 2016 fand in der Alten Oper ein Vortrag der Gesprächsreihe „Das Konzert in der Forschung" statt. Die Gesprächsreihe ist eine Kooperation des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik und der Alten Oper Frankfurt. Michaela Kaufmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, berichtete über die Ergebnisse der Studie „Goldene Ohren“. In der Studie ging es um die Fragestellung, inwieweit informiertes Hören, also bspw. Information über Musik in Programmehefttexten, die Wahrnehmung von musikalischen Aspekten beeinflussen kann. Auch an dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen TeilnehmerInnen der Studie bedanken. 

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21. November 2016

Empirische Studie widerlegt Hypothese über Zusammenhang zwischen Auftretenshäufigkeiten bestimmter Phoneme und emotionaler Klassifizierung von Gedichten

Seit der griechischen Antike beschäftigen sich Wissenschaftler, Dichter und Lyrikliebhaber immer wieder mit der Frage, ob es in der Poesie einen Zusammenhang zwischen Klang und emotionaler Textbedeutung gibt. Eine Reihe von Studien neueren Datums berichtete, dass bestimmte Phoneme (Plosive) häufiger in freudigen Gedichten auftreten, andere Phoneme (Nasale) hingegen häufiger in traurigen Gedichten zu finden seien. Weitere Untersuchungen und theoretische Auseinandersetzungen kamen zu dem Schluss, dass sich freudige, hell klingende Gedichte durch ein hohes Aufkommen an Vorderzungenvokalen auszeichnen und traurige, dunkle Gedichte durch viele Hinterzungenvokale.

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Oktober

19. Oktober 2016

Die Bühne als Labor

Am 9. November 2016 fand im ArtLab des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik eine Performance der besonderen Art statt: Schwitters’ Ursonate (1923) vorgetragen von Michael Schmid. Die Besucher der Performance waren zugleich Mitwirkende eines Forschungsprojekts. Weitere Informationen finden Sie unter: www.aesthetics.mpg.de/ursonate

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13. Oktober 2016

CONNECT – Das Publikum als Künstler

Im Rahmen des europaweiten Projekts “CONNECT – Das Publikum als Künstler” kommen in drei europäischen Städten Auftragskompositionen von Huang Ruo (The Sonic Great Wall) und Christian Mason (In the midst of the Sonorous Islands) zur Aufführung, wissenschaftlich begleitet durch Iris Mencke und Dr. Jutta Toelle vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt. 

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September

09. September 2016

IAEA: Best Poster Prize

Paul Elvers, Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, erreichte den zweiten Platz beim »Best Poster Prize« des 24. Kongresses der International Association for Empirical Aesthetics« (IAEA). Auf dem Poster berichtete Paul Elvers von einer Teilstudie seines Dissertationsprojektes, welches sich mit der Wirkung von motivierender Musik beschäftigt. 

Herzlichen Glückwunsch!

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August

01. August 2016

Aus Lust am filmischen Müll

Erste umfassende empirische Untersuchung zu Trash-Filmen und ihrem Publikum

Sogenannte Trash-Filme stehen nicht im Widerspruch zu Geschmack und Bildung. Im Gegenteil: Sie werden sogar insbesondere von überdurchschnittlich gebildeten, kulturinteressierten Menschen angesehen. Das fand jetzt der Filmwissenschaftler Keyvan Sarkhosh heraus. In einer Studie des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt untersuchte er auch, warum sich die Konsumenten die von ihnen selbst als „billig“ bezeichneten Streifen überhaupt antun.

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Juli

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Juni

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Mai

01. Mai 2016

Die Abwesenheit des Geschmacks ist seine Vollendung

Wir begrüßen Frau Yi Chen am Max-Planck Institut für Empirische Ästhetik. Dr. Chen hat an der Fu Dan Universität Shanghai, China promoviert sowie an der Universität von Toronto, Kanada; sie war zuletzt Dozentin an der Viktoria Universität in der Universität Toronto. Frau Chen hat ein Forschungsstipendium für Postdoktoranden von der Alexander von Humboldt Stiftung für 24 Monate verliehen bekommen.

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April

28. April 2016

Family Playdates

Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik möchte Flüchtlingsfamilien und lokale Familien zu Treffen zusammenführen, bei denen die Kinder spielen und die Eltern sich austauschen können.

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20. April 2016

Geteilte Arbeit, geteilte Gefühle

Wenn Menschen eine Aufgabe als Team bewältigen, funktioniert das unterschiedlich gut. Je besser ein Team zusammenarbeitet, desto stärker synchronisieren sich die Körperfunktionen der Mitglieder.

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19. April 2016

SEMPRE/ICMPC14 Young Investigator Award

Pauline Larrouy-Maestri, PhD, mit dem SEMPRE/ICMPC14 Young Investigator Award ausgezeichnet.

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März

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Februar

02. Februar 2016

Viel Spaß beim Ärgern!

Wissenschaftler versuchen die Lust an negativen Gefühlen beim Erleben von Kunst und Unterhaltung zu erklären

Kunst und Unterhaltung können in uns positive Emotionen wecken. Warum aber finden Menschen Gefallen an Horrorfilmen, an Dramen oder anderen Kunsterlebnissen, die negative Gefühle hervorrufen? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Dieser Frage ging eine Gruppe von Wissenschaftlern nach.

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Januar

25. Januar 2016

Man versteht nicht nur mit den Ohren gut

Forscher haben entdeckt, wie das Gehirn Sätze vervollständigt

Selbst wenn wir nur einen Teil von dem gehört haben, was gesagt wurde: Kennen wir den entsprechenden Kontext, ergänzen wir die fehlenden Informationen automatisch. Wie wir das machen, konnten nun Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig zeigen.

 

 

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07. Januar 2016

Neues von Metrum und Reim

Metrisch gestaltete Sprache findet sich nicht allein in der Lyrik, sondern auch in der Sprache kultischer Handlungen und Feste, in der präverbalen Eltern-Kind-Kommunikation, in der Sprache der Werbung, politischen Slogans usw.

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2015

Dezember

07. Dezember 2015

Wir haben die Grammatik verinnerlicht

Experimente weisen angeborenes Regelverständnis nach.

Jeder Mensch besitzt eine Art Grammatik-Mechanismus im Gehirn, der bei der Sprachverarbeitung aktiv wird. Diese alte These konnte nun im Rahmen einer neurowissenschaftlichen Studie nachgewiesen werden. Sie stützt eine Theorie des bekannten Linguisten Noam Chomsky. 

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November

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Oktober

26. Oktober 2015

Gehirn im Takt mit der Musik

Studie findet neurobiologische Hinweise, wie Menschen Melodien kognitiv verarbeiten.

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt und an der New York University haben herausgefunden, dass Rhythmen im Gehirn (Oszillationen) die Verarbeitung von Musik unterstützen. Dieser Forschungsbefund trägt auch dazu bei, das auditorische System des Menschen besser zu verstehen. Und er legt nahe, dass eine musikalische Ausbildung die funktionale Rolle von Rhythmen im Gehirn verstärken kann.

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14. Oktober 2015

Oh wie schön!

Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main ist eröffnet.

Faszinierend! Bewegend! Mitreißend! Was gefällt wem warum und unter welchen Bedingungen? Am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik stellen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genau diese Fragen. Am Dienstag, den 13. Oktober 2015, wurde das Frankfurter Institut nun offiziell eröffnet.

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September

14. September 2015

Trend zum musikalischen Allesfresser

Musikgeschmack ändert sich und verliert die soziale Zuordnung.

Traditionell gilt der Musikgeschmack als schichtabhängig: Die Elite besucht Klassikkonzerte, die Mittelschicht bevorzugt gehobene Unterhaltungsmusik, die Unterschicht hört Schlager und Volksmusik. Doch diese Kategorisierung scheint sich zunehmend aufzulösen. Aus Untersuchungen in den USA ist bekannt, dass besonders die Oberschicht zunehmend Musikstile in ihren Geschmack aufnimmt, die bisher der Mittel- oder Unterschicht zugeordnet werden. Eine Studie am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik belegt erstmals auch hier eine Trendwende. Zugleich zeigt die Umfrage unter Studenten, dass der Geschmack vor allem durch intensive Auseinandersetzung mit Musik unabhängiger vom Herkunftsmilieu werden kann.

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09. September 2015

Mensch, singt der falsch!

Ob jemand den Ton trifft oder nicht hört auch ein musikalischer Laie.

Singen kann nicht jeder. Aber kann das jeder hören? "Deutschland sucht den Superstar", "The Voice of Germany"... bei vielen Gesangs-Castingshows entscheidet am Ende das Publikum welcher Kandidat gewinnt. Doch kann das Publikum, das zum Großteil aus musikalischen Laien besteht, überhaupt das Können eines Laien-Sängers beurteilen?

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August

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Juli

30. Juli 2015

Neue Studie zu rhetorischem Sprachgebrauch in COGNITION erschienen.

Die Studie untersucht die Wirkungen von drei experimentell modifizierten rhetorischen Merkmalen. Mit der Zahl der Merkmale nimmt Verständlichkeit ab, Bewertungen für Schönheit, Prägnanz und teilweise auch für persuasive Kraft nehmen dagegen zu. Die Studie schlägt ein Modell vor, das es erlaubt, gleichzeitige fluency- und disfluency-Effekte derselben rhetorischen Merkmale auf verschiedene Dimensionen der Sprachprozessierung zu integrieren.

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27. Juli 2015

Zu Gänsehaut gerührt

Starke Emotionen sind nichts Seltenes, wenn wir uns bewegende Film-Momente anschauen. Die Emotionen können so stark werden, dass eine wärmeregulierende Körperfunktion in Gang gesetzt wird: ­ Gänsehaut. Da sie in diesem Kontext jedoch nicht durch äußerliche Temperaturschwankungen ausgelöst wird, heißt sie "emotionale Gänsehaut". Doch welche konkrete Emotion unterliegt dieser eigentümlichen Reaktion? Ist jede Emotion gleich gut geeignet?

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16. Juli 2015

Schrei, wenn du musst

Schreie belegen eine bevorzugte akustische Nische, um ihre biologische und soziale Wirkung sicherzustellen.

Einem internationalen Team von Neurowissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, der New York University und der Universität Genf ist es erstmalig gelungen, die Einzigartigkeit von Schreien nachzuweisen. In einer Studie fanden sie heraus, dass Schreie ganz besondere akustische Eigenschaften besitzen: Das macht sie zu einer spezifischen Lautäußerung, die nur in Stress- und Gefahrensituationen zum Einsatz kommt.


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01. Juli 2015

Prädiktionen in der Verarbeitung gesprochener und geschriebener Sprache

Sonderausgabe CORTEX: Prediction in speech and language processing

Gegenwärtige Theorien sensorischer Wahrnehmung gehen davon aus dass das, was wir hören oder sehen, nicht nur auf das sensorische Signal zurückgeht, sondern ebenso bereits bestehende Erfahrungen und Annahmen mit berücksichtigt. 

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Juni

04. Juni 2015

Die erste große Studie zu emotionalem Bewegtsein ist erschienen.

Seit der lateinischen Poetik und Rhetorik des movere gilt es als eines der Ziele der Künste, Zuhörer emotional zu bewegen. Die psychologische Emotionsforschung hat das Gefühl des Bewegtseins bis heute (fast) nicht erforscht. Forscher des Instituts haben nun eine größere Studie dazu vorgelegt.

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Mai

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