23. January 2022

Where is the Gap?

Study: Where ist the Gap?

In dieser Studie untersuchen wir, wie die Rhythmen in unserem Gehirn beeinflussen können, was wir hören. 

Die Studie besteht aus insgesamt zwei Terminen am Max-Planck-Institut im Grüneburgweg, die jeweils ca. 3-4 Stunden dauern. Ihre Aufgabe ist es, kurze Geräuschsequenzen hören und darin Lücken zu erkennen. 

Dabei kommt die transkranielle Wechselstromstimulation (tACS) zum Einsatz, mit der Gehirnrhythmen vorübergehend leicht beeinflusst werden können (ausführliche Informationen zu diesem Verfahren finden Sie unten)

Für Ihre Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung zwischen 84 und 112€ (das entspricht 7€ je angefangene halbe Stunde).

Teilnahmevoraussetzungen (bitte gründlich prüfen):

  • zwischen 18 und 40 Jahre alt
  • keine Hörschäden
  • keine neurologischen Erkrankungen, z.B. Migräne oder Epilepsie
  • keine Epilepsieerkrankung in der Familie 
  • keine aktuelle psychologische oder psychiatrische Diagnose, z.B. Depression, Schizophrenie o.ä.
  • keine Einnahme von Psychopharmaka
  • kein regelmäßiger oder kürzlicher Konsum von Drogen
  • kein Konsum von Alkohol 24 Stunden vor der Studie und kein regelmäßiger exzessiver Alkoholkonsum
  • keine zurückliegende schwere Kopfverletzung, die zu einem Bewusstseinsverlust geführt und weitere Untersuchungen erfordert hat 
  • keine zurückliegende oder geplante Kopf-Operation
  • kein Herzschrittmacher oder Hirnstimulator
  • kein nicht-entfernbares Metall am/im Kopf (z.B. Retainer, Gefäßclips, Cochlea-Implantate, Metallsplitter, aber auch Gesichtstattoo oder Permanent Make-up)
  • keine Hauterkrankungen an der Kopfhaut (z.B. Schuppenflechte)
  • für Frauen: es darf keine Schwangerschaft bestehen
  • Sie können Instruktionen auf Englisch verstehen

Informationen zur transkraniellen Wechselstromstimulation (tACS)

Bei den beiden Terminen wird ein schwacher elektrischer Strom über Gummielektroden, die mittels leitfähiger Creme an der Kopfhautoberfläche befestigt sind, nicht-invasiv (= nicht-verletzend) angelegt. Ziel der Stimulation ist es, die oszillatorische Hirnaktivität zu modulieren und die Auswirkungen dieser Manipulation auf die auditorische Wahrnehmung zu untersuchen. Bei der Stimulation werden schwache Ströme angelegt, die für Sie entweder nicht oder höchstens sehr leicht wahrnehmbar sind. Dieses nicht-invasive und schmerzfreie Verfahren wurde in vielen wissenschaftlichen Studien eingesetzt und hat sich als mit minimalen Risiken und Nebenwirkungen verbunden erwiesen.

Um jedes Restrisiko zu vermeiden ist es jedoch sehr wichtig, dass alle o.g. Teilnahmekriterien auf Sie zutreffen. 

Weitere Informationen und einen Screening-Fragebogen erhalten Sie im Vorfeld der Studie.


Zur Anmeldung oder wenn Sie Fragen zu der Studie haben, schicken Sie bitte eine E-Mail an fmentrain.prj@ae.mpg.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


 

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