Forschung
Abteilungen
Musik
Direktorin: Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann
Die Abteilung Musik erforscht mit einer Vielzahl von Methoden das Verarbeiten, Erleben und Bewerten von Musik sowie das Verhalten bei der Musikrezeption.
Kognitive Neuropsychologie
Direktor: Prof. Dr. Fredrik Ullén
Die Abteilung Kognitive Neuropsychologie untersucht die neuropsychologischen Mechanismen des musikalischen Könnens, des Fertigkeitserwerbs und der Kreativität sowie die Beziehungen zwischen kulturellem Engagement, Wohlbefinden und Gesundheit.
Forschungsgruppen
Neurokognition von Musik und Sprache
Apl. Prof. Dr. Daniela Sammler
Die Forschungsgruppe „Neurokognition von Musik und Sprache“ untersucht perzeptive, kognitive und expressive Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Musik und Sprache, deren neuronale Grundlagen und ästhetische Verschmelzung.
Neuronale Codes der Intelligenz
Die Forschungsgruppe Neuronale Codes der Intelligenz untersucht neuronale Verarbeitungsprinzipien, die den zentralen Aspekten menschlicher Intelligenz zugrunde liegen, um zu verstehen, wie Informationsverarbeitung intelligentes Verhalten unterstützt und kognitive Fähigkeiten prägt.
Strukturelle und physiologische Bildgebung mit Hochfeld-MRT
Die Forschungsgruppe untersucht das menschliche Gehirn mithilfe von 7T- und 3T-MRT und entwickelt hochauflösende Methoden zur Kartierung von Struktur, Funktion und Pathologie in den Bereichen Kognition, Neuroentwicklung und neuropsychiatrische Störungen.
Drittmittelprojekte
Biologische Anthropologie der Literatur (Heisenberg-Stelle)
Das Projekt wird von der DFG im Rahmen des Heisenberg-Programms gefördert und erforscht die phylogenetischen Voraussetzungen poetischen Verhaltens.
INHABIT // Artist-in-Residence
Das INHABIT-Programm fördert den Austausch zwischen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen und ermöglicht dadurch neue und herausfordernde Perspektiven auf die Forschung des Instituts. Das neue Artist-in-Residence-Programm richtet sich an Künstler*innen, die an der Zusammenarbeit mit Geistes- und Naturwissenschaftler*innen, die in diversen Feldern der Ästhetik forschen, interessiert sind.
Neurowissenschaften
Direktor: Prof. David Poeppel, PhD
Die Abteilung Neurowissenschaften existierte von 2014–2021 und wurde von David Poeppel geleitet. Die Abteilung arbeitete an den neurobiologischen Grundlagen von Sprache und Musik, einschließlich der ästhetischen Dimensionen.
Forschungsgruppe Neural and Environmental Rhythms
Forschungsgruppenleiterin: Molly Henry, PhD
Die Forschungsgruppe Neural and Environmental Rhythms existierte von 2019–2024 und wurde von Molly Henry geleitet. Die Forscher:innen verfolgten einen systemdynamischen Ansatz zum Verständnis der Gehirn-Umwelt-Synchronizität, indem sie Hirnrhythmen als von neuronalen Oszillatoren erzeugt begriffen und modellierten.
Research Group Histories of Music, Mind, and Body
Forschungsgruppenleiterin: Dr. Carmel Raz
Die Forschungsgruppe „Histories of Music, Mind, and Body“ existierte von 2018 bis 2025 und wurde von Camel Raz geleitet. Sie setzte sich aus historischer Sicht mit bestimmten philosophischen, verkörperten und medizinischen Erkenntnissen des Erlebens von Musik auseinander.
Sprache und Literatur
Direktor: Prof. Dr. Winfried Menninghaus
Die Abteilung Sprache und Literatur existierte von 2013–2022 und wurde von Winfried Menninghaus geleitet. Die Abteilung widmete sich den ästhetisch relevanten Merkmale und den Mechanismen und Wirkungen des ästhetischen Wahrnehmens sprachlicher Äußerungen und Texte.
Forschungsgruppe Computational Auditory Perception
Forschungsgruppenleiter: Dr. Nori Jacoby
Die Forschungsgruppe Computational Auditory Perception existierte von 2018 bis 2025 und wurde von Nori Jacoby geleitet. Die Gruppe untersuche, wie unsere Wahrnehmung der Umwelt aus Erfahrungen und Eindrücken entsteht und durch diese beeinflusst wird. Der Fokus lag hierbei auf auditiven Aspekten.
Forschungsgruppe Neural Circuits, Consciousness, and Cognition
Forschungsgruppenleiterin: Prof. Lucia Melloni, PhD
Die Forschungsgruppe Neural Circuits, Consciousness, and Cognition existierte von 2022 bis 2025 und wurde von Lucia Melloni geleitet. Sie erforschte, warum sich manche Erfahrungen so anfühlen, wie sie sich anfühlen (Bewusstsein), und wie sich solche Erfahrungen in unserem Gehirn einprägen (Lernen und Gedächtnis).


