Aktuelle Forschungsschwerpunkte

Musikalische und Sport Expertise im Zusammenspiel von Genen und Umwelt

Die Entwicklung von Expertise wird durch ein komplexes Zusammenspiel von genetischen Anlagen und Umwelteinflüssen bestimmt. Obwohl intensives und kontinuierliches Training zweifellos wichtig ist, erfordert der Erwerb musikalischer und sport Expertise mehr als nur engagiertes Üben – und Üben wirkt sich nicht bei allen Menschen gleich aus.

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Genetische Marker für musikalische Begabung

Jahrzehntelange Zwillingsstudien, darunter auch Arbeiten unseres Teams, haben gezeigt, dass musikalische Begabung und andere musikbezogene Verhaltensweisen teils genetisch bedingt sind, wobei die Vererblichkeit auf etwa 40 Prozent geschätzt wird.

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Kreativität und Substanzkonsum

Trotz vieler Spekulationen und anekdotischer Behauptungen über Substanzkonsum in künstlerischen und kreativen Bereichen (zum Beispiel professionelles Musizieren) ist wenig über die Prävalenz und die Zusammenhänge zwischen Substanzkonsum und Kreativität bekannt –einschließlich kreativitätsfördernder Auswirkungen, der Richtung eventueller kausaler Effekte und der Rolle genetischer Störfaktoren.

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Evolutionäre Konzepte, die dem kulturellen Verhalten des Menschen zugrunde liegen

In diesem Projekt verwenden wir genetische Daten und Modelle, um spezifische Hypothesen zu evolutionären Theorien zu testen, wie zum Beispiel die Theorie der sexuellen Selektion in der Musik oder die psychologische Life-History-theory (LHT-P). So konnten wir beispielsweise zeigen, dass die Hypothese, wonach die Evolution der Musik durch sexuelle Selektion getrieben wurde, nur wenig Unterstützung findet.

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Musikalisches Engagement und psychisches Wohlbefinden

Der Zusammenhang zwischen musikalischem Engagement und psychischer Gesundheit ist vielschichtig. Während viele Menschen intuitiv davon ausgehen, dass Musizieren einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit hat und die Ergebnisse von Interventionsstudien diese Annahme auch stützen, zeichnen größere bevölkerungsbasierte Studien ein differenzierteres Bild.

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Auswirkungen kreativer kultureller, und sozialer Aktivitäten auf die psychische Gesundheit

Kulturelle Aktivitäten (zum Beispiel Museumsbesuche, Tanzen, Kunsthandwerk, kreative Aktivitäten usw.) sollen unsere psychische Gesundheit verbessern. Künstler:innen, die sich intensiv mit diesen Aktivitäten beschäftigen, sind jedoch nachweislich anfällig für psychische Probleme. Dieser Widerspruch wirft die Frage auf: Fördert kulturelles Engagement tatsächlich die psychische Gesundheit und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

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Grundlegende Weltanschauungen und damit verbundene Merkmale

Während sich die Forschung intensiv darauf konzentriert hat, wie Selbstüberzeugungen, wie „Ich bin wertlos“, die Selbstwahrnehmung(en) und damit auch die eigene Gesundheit verändern, ist wenig darüber bekannt, wie unsere Überzeugungen von der Welt, zum Beispiel „Die Welt ist sicher“, mit der psychischen (und physischen) Gesundheit zusammenhängen.

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