Rhythmus im Kulturvergleich

Dieses Projekt untersucht die Wahrnehmung und Performanz von musikalischem Rhythmus in verschiedenen Kulturen. Es vergleicht sie im Hinblick auf ihren Grad der kulturübergreifenden Ähnlichkeit bzw. Verschiedenartigkeit und erlaubt damit eine empirisch fundierte Diskussion anthropologischer Universalien und kultureller Diversität. Die Teilprojekte bringen empirische Methoden, z.B. digitale Korpusanalysen und psychologische Experimente, in kontrastierenden kulturellen und sozialen Kontexten zur Anwendung. Um bezüglich des Kulturvergleichs möglichst aussagekräftige und verlässliche Daten zu gewinnen, findet die Datenerhebung überwiegend in Feldforschungssituationen statt, zum Beispiel mit lokalen Bevölkerungen in Mali, Bulgarien, Bolivien und Uruguay. Rainer Polak und Nori Jacoby leiten das interdisziplinär ausgerichtete Projekt gemeinsam. Die Kompetenzen im Team der zusammenarbeitenden WissenschaftlerInnen umfassen Musikinformatik, Musikpsychologie und Kognitionsforschung sowie Musiktheorie und Musikethnologie.

Teilprojekte

 

Externe Forschungspartner:

  • Justin London (Carleton College, USA)
  • Kelly Jakubowski (Durham University, UK)
  • Martín Rocamora (Universidad de la República, Uruguay)