Ensemble-Synchronisation:
Wie musizierende Gruppen im Gleichtakt bleiben

Dieses Teilprojekt untersucht die Wahrnehmung und ästhetische Bewertung von Mikrotiming-Patterns (die subtile Verlängerung oder Verkürzung bestimmter Notendauern), welche die Spielweise musikalischer Rhythmen kennzeichnen. Während solchen Mustern in den Musikwissenschaften große Bedeutung für die Rhythmizität und ästhetische Attraktivität von Musik beigemessen wird, sprechen empirische Befunde jüngerer musikpsychologischer Studien für eine eher geringe (oder gar sehr geringe) Rolle. Das Projekt erhebt Daten in Westafrika, Südamerika und Mitteleuropa, wo jeweils mit verschiedenen (sub)kulturellen Gruppen Experimente zu mehreren afrikanisch-diasporischen Musikstilen durchgeführt werden.

 

Publikationen

Polak, R., Jacoby, N., & London, J. (2016). Kulturelle Diversität in  der empirischen Rhythmusforschung: Drei Analysen eines Audio-Korpus von Percussion-Ensemblemusik aus Mali. Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie, 13(2).

 

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