Neuronale Verarbeitung von Bewegungsverben in metaphorischer Bedeutung

Diese Studie untersucht mit Hilfe von EEG die neuronale Verarbeitung von Verben, die körperliche Bewegungen in metaphorischen und buchstäblichen Kontexten bezeichnen. Die rhetorische Theorie geht davon aus, dass bildhafte Sprache dazu dient, dem Rezipienten ein besonders lebendiges Erleben und Empfinden des Ausgedrückten zu ermöglichen. Wenn dies zutrifft, sollte die Verarbeitung von Bewegungsverben in metaphorischen Kontexten neuronale Korrelate von Bewegungen mindestens so stark aktivieren wie in buchstäblichen.
In unserer Studie wird der Unterscheid zwischen der neuronalen Prozessierung metaphorischer Sätze einerseits und buchstäblicher Sätze andererseits auf der Basis einer Zeitfrequenzanalyse untersucht. Diese Art der Untersuchung schafft eine Basis für die anschließende Erforschung der perzeptuellen, attentionalen, kognitiven, affektiven und motivationalen Implikationen der Sprachprozessierung von Bewegungsverben in Metaphern und ihrer neuronalen Signatur.

Mitarbeiter/in

Dr. Christine A. Knoop

Sprache und Literatur

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Dr. Yasuhiro Sakamoto

Sprache und Literatur

Stipendiat

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Prof. Dr. Mathias Scharinger

Sprache und Literatur

Assoziierter Mitarbeiter

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Dr. R. Muralikrishnan

Labor und Methoden

Wissenschaftlicher Programmierer

+49 69 8300479-615

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Prof. Dr. Winfried Menninghaus

Sprache und Literatur

Direktor

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