INHABIT // Artist-in-Residence

Das INHABIT-Programm fördert den Austausch zwischen Künstler*innen und  Wissenschaftler*innen und ermöglicht dadurch neue und herausfordernde Perspektiven auf die Forschung des Instituts. Das neue Artist-in-Residence-Programm richtet sich an Künstler*innen, die an der Zusammenarbeit mit Geistes- und Naturwissenschaftler*innen, die in diversen Feldern der Ästhetik forschen, interessiert sind. INHABIT lädt Künstler*innen für bis zu drei Monate ein, um eine neue künstlerische Arbeit im wissenschaftlichen Kontext zu entwickeln oder ein bestehendes Projekt zu vertiefen. Von den Gastkünstler*innen wird erwartet, dass sie ihr Projekt als Performance, Ausstellung oder Konzert in Zusammenarbeit mit einem lokalen Ausstellungshaus öffentlich zeigen. Während der Künstlerresidenz in Frankfurt am Main stellt das MPIEA Räume und Ressourcen zur Verfügung und ermöglicht ein produktives Umfeld für Experimente, Dialoge und Kollaborationen.

 

 

Ausschreibung für 2020

Bewerbungsschluss: 8. November, 2019 (verlängert)

INHABIT #2 
Zeitraum: Februar – April 2020 

INHABIT #3
Zeitraum: Mai – Juli 2020 

Dauer: 3 Monate

 

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Wonach wir suchen:

  • Bewerbungen von Künstler*innen, die an der Zusammenarbeit zwischen dem
    künstlerischen und dem wissenschaftlichen Bereich interessiert sind und die Residence
    der (künstlerischen) Forschung und Entwicklung einer neuen Arbeit widmen
  • Offenheit bei der Entwicklung des Projekts in einer Ausstellung, Performance oder  
    eines Konzert
  • Künstler*innen, die in der zeitgenössischen Kultur verankert sind sind und auf das Institut
    mit innovativen und herausfordernden Ideen / Fragestellungen reagieren
  • Bereitschaft für wöchentliche Treffen mit dem kuratorischen Team zur Nachbereitung und’
    Planung

 

Was wir zur Verfügung stellen:

  • Künstlerhonorar: 6.000 Euro
  • Unterkunftsbudget: 2.000 Euro
  • Produktionsbudget abhängig vom Projekt
  • Realisierung des Abschlussprojekts
  • Reisekosten nach und in Frankfurt
  • Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen
  • Zugang zu Bibliothek, Tonstudio und wissenschaftlichen Einrichtungen des Instituts 
  • Kuratorische Unterstützung während der Residence
  • Künstler*innen, die in der zeitgenössischen Kultur verankert sind sind und auf das Institut
    mit innovativen und herausfordernden Ideen / Fragestellungen reagieren
  • Bereitschaft für wö

 

Wie man sich bewirbt:

  • CV / Lebenslauf
  • Künstlerstatement (Beschreibung der Praxis, Konzepte, Methoden etc.) 
  • Entwurf eines Projektes, das das wissenschaftliche Interesse umreißt und die Verknüpfung
    mit dem Institut und den Froschungsbereichen skizziert., max. 2 Seiten
  • Künstler*innen, die in der zeitgenössischen Kultur / Kunst verankert sind und auf das Institut
    mit innovativen und herausfordernden Ideen / Fragestellungen reagieren
  • Portfolio
  • Bitte senden Sie alle Unterlagen und zeitliche Verfügbarkeiten an: inhabit@ae.mpg.de 

 

 

INHABIT #1 // Alexander Tillegreen

Alexander Tillegreen ist Künstler und Komponist, der in Kopenhagen und Frankfurt am Main  lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Klang, Druckgrafik, Licht und Malerei. Seine Arbeiten werden in Form von Installationen und Performances aufgeführt und ausgestellt und oft in Konstellationen neben architektonischen, räumlichen, und textuellen Interventionen und Elementen gezeigt.

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Während seiner Residence am Institut wird er seine Forschungs- und Studioarbeit zu psychoakustischen Phänomenen und Hörtäuschungen fortsetzen und dadurch die Grenzen und Möglichkeiten zwischen Wissenschaft und Kunst weiter ausloten. Dabei kooperiert er mit dem Neurowissenschaftler Alessandro Tavano und arbeit an gemeinsamen experimentellen Arrangements, die sowohl im wissenschaftlichen als auch in künstlerischen Umfeld Ausdruck finden, darunter eine neue Klanginstallation im Rahmen einer Ausstellung. Außerdem wird sich Tillegreen mit dem breiten Spektrum an Studien und Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Fachrichtungen beschäftigen und Forschungsfragen und -inhalte mit der  künstlerischen Perspektive befragen und erweitern.

Biografie

Alexander Tillegreen absolvierte 2017 seinen Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste-Städelschule. Zusätzlich studierte er Bildende Kunst an der Cooper Union School of Art in New York und Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Sound Studies an der University of Copenhagen. Alexander Tillegreen nahm an internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie an Performances im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST Frankfurt; CTM Festival, Berlin; Kunsthalle Darmstadt; fffriedrich, Frankfurt; Agnes Maybach, Galerie, Köln; Jean Claude Maier Galerie, Frankfurt; Tom Christoffersen Gallery, Kopenhagen; Fotografisk Center, Kopenhagen; Code Art Fair, Kopenhagen; und Statens Museum for Kunst, Kopenhagen teil.