Stelle für Master-/Diplomarbeit

zur Konstanz und Varianz von Musik-Interpretationen

Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main erforscht die kognitiven, affektiven, neuronalen und soziokulturellen Grundlagen ästhetischer Wahrnehmungen und Urteile.

Die Musik-Abteilung sucht zum 1. Januar 2018 eine/n Studierende/n zur Anfertigung einer Master- oder Diplomarbeit zum Thema

                                          Konstanz und Varianz von Musik-Interpretationen
                                                        eines Ensembles im Live-Kontext


Im Rahmen eines größer angelegten Forschungsprojekts zum Musik-Erleben in Konzerten werden im Frühjahr 2018 drei Konzerte eines Streichquintetts mit identischem Programm durchgeführt werden. Um zu überprüfen, ob bestimmte Faktoren des Musik-Erlebens in Zusammenhang stehen mit eventuellen Varianzen der jeweiligen Interpretation, soll anhand der erstellten Audio-Aufnahmen der Konzerte mit Methoden der computer-basierten Feature-Extraktion die Inter-Aufführungs-Varianz ermittelt werden. Dazu soll satzweise der Zeitverlauf mindestens zweier relevanter akustischer Features (Tempo und Lautstärke) extrahiert werden. Auffallende Minima und Maxima der Varianz sollen zudem auf Basis der Partitur in einen Bezug zum Werkverlauf gesetzt werden. Gegebenenfalls kann die perzeptuelle Relevanz der ermittelten Varianzen in Hörvergleichen weiter empirisch untersucht werden.
Eine Publikation der Arbeitsergebnisse wird angestrebt.


Voraussetzungen:

  • Einschlägiger Studiengang (Audiokommunikation, Musikwissenschaft, Psychologie, Kognitionswissenschaft), Interesse am Thema
  • Erfahrung mit Verfahren der computergestützten Feature-Extraktion aus Audio-Daten (MIR)
  • Notenlese-Kenntnisse


Betreuung & Vergütung:

Für Ihre Abschlussarbeit bietet Ihnen das Institut eine qualifizierte Betreuung. Da die Ergebnisse Ihrer Arbeit auch dem Institut zu Gute kommen, erhalten Sie einen Arbeitsvertrag als studentische Hilfskraft im Umfang von 10 bis 20 Stunden in der Woche für die Dauer Ihrer Arbeit (4-6 Monate). Zusätzlich können Sie die Einrichtungen des Institutes zur Bearbeitung der Fragestellung verwenden. Der Dienstort ist Frankfurt/M.; die Arbeit kann aber auch als Kombination von kürzeren Präsenz-Zeiten mit längeren Arbeitsphasen am Wohnort ausgeführt werden.

Die Themenentwicklung bis hin zur Erstellung eines verbindlichen Exposés erfolgt in persönlicher Einzelabsprache vor Anmeldung der Arbeit.

Bewerbung:

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 17.12. 2017 in elektronischer Form an

Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik
Personalstelle, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt

 job@aesthetics.mpg.de