16. April 2018

Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik plant Umzug auf den Kulturcampus

Foto: MPI für empirische Ästhetik / F. Bernoully

Frankfurt – Voraussichtlich ab 2023 wird das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik seinen Standort nach Bockenheim verlegen und in das Gebäude der alten Druckerei Dondorf ziehen. Das Institut ist derzeit noch in einem angemieteten Gebäudekomplex im Frankfurter Westend untergebracht.

„Wir waren schon länger auf der Suche nach einem eigenen Gebäude, das auf unsere Forschung zugeschnitten ist. Die alte Druckerei Dondorf hat uns sofort gefallen. Historie und Architektur des Industriegeländes sind einfach faszinierend“, erklärt Dr. Julia Intemann, Baukoordinatorin am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. 

Das Institut erforscht interdisziplinär, was wem warum und unter welchen Bedingungen ästhetisch gefällt. Mit dieser Fragestellung ist das Institut inzwischen ein fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt Frankfurt. Denn immer wieder werden Forschungskonzerte, wissenschaftliche Vorträge oder Führungen durch das Institut für interessierte Bürgerinnen und Bürger angeboten.

Das Direktorium des Instituts, Prof. Dr. Winfried Menninghaus (Abteilung Sprache und Literatur), Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann (Abteilung Musik) und Prof. Dr. David Poeppel (Abteilung Neurowissenschaften) freut sich darauf, bald Teil des Kulturcampus zu sein: „Dieser Standort ist für uns ideal. Da ein Fokus unserer Forschung auf den performativen Künsten liegt, bietet sich dort die Möglichkeit einer engen Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen.“

Die alte Dondorf-Druckerei steht nicht unter Denkmalschutz. Das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik wird das architektonisch interessante Gebäude gleichwohl erhalten, restaurieren und durch zusätzliche Gebäudeteile ergänzen. Es ist beabsichtigt, im Sommer 2018 einen Planungswettbewerb durchzuführen. Anfang Oktober wird dann eine Jury, in der Architekten, Vertreter des Landes Hessen, der Stadt Frankfurt, der Max-Planck-Gesellschaft und des Instituts für empirische Ästhetik gemeinsam beraten, die besten Konzepte auswählen.

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