Mittwoch 01.03.2023 19:00 — 20:30
Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, ArtLab Foyer

Movement to Sound, Sound to Movement

Rei Nakamura; Photo: Anja Limbrunner

Rei Nakamura; Photo: Anja Limbrunner

Mittwoch, 1. März, 19 Uhr

Performance von Rei Nakamura  mit anschließendem Podiumsgespräch.

Seit 2007 arbeitet Rei Nakamura an ihrem interdisziplinären Projekt „Movement to Sound, Sound to Movement“ für Klavier, Elektronik und Video. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponist:innen verfolgt sie eine neue Art von Performance, in der es um das Verhältnis zwischen dem auditiven und dem visuellen Aspekt geht. Inzwischen hat sie über 40 Stücke in diesem Rahmen präsentiert, von denen sie drei am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik spielen wird. Die Diskussion kann unmittelbar am Ausgangspunkt des gesamten Projekts anschließen: Was ist der Zusammenhang zwischen Bewegung und Klang für die Musikerin, und wie stellt er sich für das Publikum dar?

Programm

Stefan Prins – Piano Hero #1 (2011) für Samplerkeyboard und Video

Klaus Lang – 6 Präludien (2011) 

Reika Hattori – Fließband (2022) für Klavier, Midi, ToyPiano, Licht, Tonband und Video

Mark Barden – die Haut Anderer (2008) für Klavier und Video

 

Künstler:innen

Rei Nakamura (Klavier, Keyboard)

Reika Hattori (Video, Licht, Elektronik)

Holger Steinke (Video, Elektronik)

 


Die Veranstaltung findet im ArtLab des Instituts, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt am Main, statt. Das Gespräch im Anschluss an die Performance wird auf Englisch geführt werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr Ansprechpartner für Fragen ist Christian Grüny.


Biographie

Rei Nakamura findet internationale Beachtung als Interpretin zeitgenössischer Musik. Sie engagiert sich insbesondere für ein experimentelles und spartenübergreifendes Repertoire. 2007 startete sie das Projekt Movement to Sound, Sound to Movement für Klavier, Elektronik und Video: In intensiver Zusammenarbeit mit Komponist*innen werden multimediale Werkkonzepte erprobt und weltweit aufgeführt.

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit spielte sie u. a. als Solistin mit dem SWR Symphonieorchester und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie auf zahlreichen Festivals wie dem Eclat Festival, Festival Acht Brücken, Ultraschall Berlin, Warsaw Autumn (Polen), Sound of Stockholm (Schweden), Klang Festival (Dänemark) und Monday Evening Concerts (USA).

Sie ist Pianistin im Ensemble Experimental des SWR-Experimentalstudios Freiburg und ist darüber hinaus immer wieder auch in anderen kammermusikalischen Formationen tätig. Mit dem Klangkünstler Peter Vogel hatte sie von 2003–2017 das Improvisationsduo für Live-Elektronik und präpariertes Klavier.