30. September 2024

Forschung hautnah in der Frankfurter Innenstadt

Auftritt von Coodiny beim Science-Festival.

Das MPIEA präsentierte beim Science Festival Methoden aus dem Forschungsalltag des Instituts. (Bild: MPI für empirische Ästhetik / F. Bernoully)

Wissenschaft zum Anfassen: Das erste Science Festival der Anfang des Jahres neu gegründeten „Frankfurt Alliance“ war ein voller Erfolg!

Das Bündnis aus außeruniversitären Forschungsinstituten und Goethe-Universität stellte am 28. September mitten in der Frankfurter Innenstadt ein großes Fest auf die Beine, um die Stärke und Vielfalt der Forschung in der Wissenschaftsstadt Frankfurt am Main und in der Region Rhein-Main sichtbar zu machen. Auch das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik war mit einem Zelt vertreten und freute sich über viele Besucher:innen.

Das vielfältige Programm der beteiligten Institutionen hielt für jede:n etwas bereit: Science Slams, musikalische Beiträge und Streitgespräche auf der Bühne sowie jede Menge Mitmachaktionen und zu Entdeckendes in den Zelten. So konnten kleine und große Besucher:innen beispielsweise ein riesiges Modell des menschlichen Herzens erkunden oder mit VR-Brillen in eine Zelle eintauchen, in offenen Ateliers experimentieren und malen oder Ideen für den Frieden einreichen.

Zum Ende der Veranstaltung heizte Coodiny, alias Nikita Kudakov, dem Publikum mit einer Rap-Performance ein und verdeutlichte damit noch einmal, wie abwechslungsreich Wissenschaft erlebt werden kann.


Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer und Personaldezernent der Stadt Frankfurt, sagte am Morgen in seiner Begrüßung: „Das Festival setzt ein starkes Zeichen für den Wissenschaftsstandort Frankfurt: Frankfurt ist eine Stadt der Wissenschaft. Der Roßmarkt wird zum Open-Air-Labor, Wissenschaft wird greifbar und lebendig und tritt heraus aus ihrem angeblichen Elfenbeinturm. Damit zeigen die Beteiligten, dass Wissenschaft auch ein Motor für Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft ist.“

Prof. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität: „Frankfurt ist bekannt für seine lebendige Sport-, Kultur- und Museumslandschaft und die Rolle als Banken- und Rechenzentrumsmetropole – mit unserem ersten Wissenschaftsfestival zeigen wir, dass auch die Wissenschaft eine starke Säule der internationalen Reputation ist. Gerade die Stadt Frankfurt, welche für Offenheit, Vielfalt und Freiheit steht, ist ein idealer Ort für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, das Rhein-Main-Gebiet ein großartiger Raum für Forschung mit internationaler Sichtbarkeit zu Themen von A wie Astrophysik bis Z wie Zusammenhalt in unserer Gesellschaft – im Schutze der Wissenschaftsfreiheit. Mit unserem Festival wenden wir uns als neu gegründetes Wissenschaftsnetzwerk bewusst an die Öffentlichkeit, um Interesse an der Wissenschaft zu wecken, aber auch Fragen zu dem Wie, Was und Warum in der Forschung zu beantworten. Unser Anliegen ist es, den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu stärken und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Breite zu tragen – und Spaß machen soll das alles auch, für die ganze Familie!“
 

Zur Frankfurt Alliance:

Die Frankfurt Alliance ist ein regionales Wissenschaftsnetzwerk, das sich derzeit im Aufbau befindet. Am 30. Januar 2024 unterzeichneten 16 Forschungseinrichtungen aus Frankfurt und Umgebung ein Memorandum of Understanding und stellten ihr Konzept vor. Ziel ist es, bestehende Kooperationen zu vertiefen, die Kräfte der Beteiligten zu bündeln und die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Das Ziel dieses Netzwerks ist es, die strukturellen, personellen und politischen Rahmenbedingungen für Spitzenforschung in der Region Frankfurt Rhein-Main zu optimieren. Sie will zur Positionierung Frankfurts als exzellenter Wissenschaftsstandort und lebenswerte internationale Metropole beitragen.

Folgende Institute sind Teil der Frankfurt Alliance: DIPF - Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE, Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PIRF), Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung – Standort Frankfurt (DKTK), Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie (ITMP), Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT), Max-Planck-Institut für Biophysik (MPI-BP), Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA), Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung (MPI-HL), Max-Planck-Institut für Hirnforschung (MPI-Hirn), Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie (MPI-LHLT), Ernst Strüngmann Institut (ESI), Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Goethe-Universität (GU).


Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner:

Dr. Dirk Frank, Pressereferent Goethe-Universität Frankfurt

 


 

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