Neue Veranstaltungsreihe „Library Talks“ am MPI für empirische Ästhetik
Bibliotheken sind Orte der ästhetischen Erfahrung: Orte, um sich in Texte und Medien zu vertiefen und durch die Regale zu streifen – auf der Suche nach dem glücklichen Zufall, der unerwarteten Entdeckung in der guten Nachbarschaft verwandter Bücher. Bibliotheken sind aber auch Orte der Begegnung, in denen Menschen aufeinandertreffen, physisch oder über die Grenzen von Ort und Zeit hinweg, inmitten einer Vielzahl an Medien, die sich dort finden lässt. Sie sind Treffpunkte, um Ideen auszutauschen über Dinge, die geschrieben, gelesen, gehört, gedacht oder gesehen wurden.
Die neue Veranstaltungsreihe „Library Talks“ möchte hieran anschließen und Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen und Interessierte miteinander ins Gespräch bringen. Im Austausch über akademische und künstlerische Arbeiten, über Erfahrungen, Gedanken und Erlebnisse im Feld der Ästhetik möchten die Veranstalter:innen auch über solche Themen sprechen, die noch nicht oder nur kaum in den Regalen stehen – womöglich aber schon auf dem Weg dorthin sind.
Mit „The Emergence of Jungle in the 1990s” startet die Reihe am Samstag, den 9. November in der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik. Gemeinsam mit DJ Stretch, einem zentralen Akteur der Szene, und dem Musikwissenschaftler Dr. Owen Green wird die Entwicklung des Musikgenres Jungle im Großbritannien der 1990er Jahre anhand zentraler Tracks und persönlicher Einblicke beleuchtet. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Partyreihe „Bass Saturnalia“ statt, in deren Rahmen DJ Stretch später am Abend im Frankfurter Club Silbergold auflegen wird.
Im Dezember folgt die zweite Veranstaltung der Serie zum Thema „Barbie: Eine Frage der Konsumästhetik“. Darüber hinaus sind bereits zwei weitere Events für das kommende Jahr geplant.
Weitere Informationen und den Anmeldungslink für das Auftakt-Event finden Sie hier.
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