06. November 2024

Original oder Kopie?

Bruno S. Frey auf der Bühne

Bruno S. Frey bei seinem Vortrag auf der Bühne im Foyer des ArtLabs. (Foto: MPI für empirische Ästhetik / L. Bittner)

Die diesjährige Fechner Lecture fand am 30.10.2024 im Foyer des ArtLabs am Max-Plank-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main statt, wo Gastredner Bruno S. Frey, Professor für Wirtschaftswissenschaften in Basel, einen  Vortrag zum Thema „Must It Be an Original? Considering Alternatives“ hielt: Viele Kunstexperten seien davon überzeugt, nur das Original bringe den wahren, ästhetischen Wert eines Kunstwerks zum Ausdruck, erklärte Bruno S. Frey zum Auftakt seiner Rede. Dennoch würden heute in vielen Museen Kopien gezeigt, die zahlreiche Besucher anzögen. Der Wirtschaftswissenschaftler nutzte diese Erkenntnis, um in seinem Vortrag zum einen eine Lösung im Konflikt um die Rückführung der Benin-Bronzen aufzuzeigen und zum anderen, um zu erläutern, wie Venedig vor dem Massentourismus geschützt werden kann.

 

Über Bruno S. Frey

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. Frey (geboren in Basel) ist Professor für Wirtschaftswissenschaften. Er studierte in Basel sowie Cambridge (England) und verbrachte zwei Jahre in den Vereinigten Staaten. Seit 2015 ist er ständiger Gastprofessor an der Universität Basel und er ist Research Director von CREMA – Center for Research in Economics, Management and the Arts in Zürich. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind „Glück“, „Zufallsauswahl“ und „Überwindung des Massentourismus“.


 

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