15. Oktober 2024

Hoher Besuch im ArtLab

Besuch von Wissenschaftsminister Timon Gremmels am MPIEA

Am 15. Oktober besuchte Wissenschaftsminister Timon Gremmels (4.v.r.) in Begleitung von David Dilmaghani, Leiter des Ministerbüros (4.v.l.), und Ulrike Mattig, Leiterin des Referats für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (5.v.l.), das MPIEA. Begrüßt wurden sie von den beiden Direktoren Melanie Wald-Fuhrmann (3.v.r.) und Fredrik Ullén (2.v.r.) sowie von Forschungsgruppenleiterin Daniela Sammler (r.), Verwaltungsleiterin Maja Fricke (l.), Forschungskoordinator Keyvan Sarkhosh (3.v.l.) und Mi Anh Duong-Sir, der Referentin der Geschäftsleitung (3.v.l.) im ArtLab, dem „Herzstück“ des Instituts. Foto: Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik / F. Bernoully

Am 15. Oktober besuchte Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main. Der Wissenschaftsminister nutze seine Visite, um sich unmittelbar vor Ort ein Bild davon zu machen, wie die Forschung am MPIEA Wissenschaft und Kunst auf einmalige Weise zusammenbringt.

Begrüßt wurden der Gast sowie seine Begleiter:innen David Dilmaghani, Leiter des Ministererbüros, und Ulrike Mattig, Leiterin des Referats für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und überregionale Forschungsförderung, von den beiden Direktoren des Instituts, Melanie Wald-Fuhrmann und Fredrik Ullén im ArtLab, dem „Herzstück des Instituts“. Ebenso zugegen waren Forschungsgruppenleiterin Daniela Sammler, Verwaltungsleiterin Maja Fricke, Forschungskoordinator Keyvan Sarkhosh und Mi Anh Duong-Sir, Referentin der Geschäftsleitung. Dabei stellte Melanie Wald-Fuhrmann in ihrer Rolle als geschäftsführende Direktorin heraus, dass das ArtLab in seiner Kombination aus Konzertsaal und Forschungslabor mit einer einzigen Ausnahme – dem LIVELab an der McMaster University in Ontario, Kanada – geradezu einmalig ist und ideale Bedingungen für die Erforschung des Erlebens sowie der Aufführung von Konzerten und anderen performativen Künsten bietet. Hier werden unter anderem physiologische Messungen durchgeführt und subjektive Selbstauskünfte der Studienteilnehmer:innen eingeholt – wenngleich die interimistische Unterbringung in einem Bürogebäudekomplex zahlreiche Einschränkungen mit sich bringt.

Anhand einer Präsentation stellte Melanie Wald-Fuhrmann sodann gemeinsam mit Fredrik Ullén und Daniela Sammler Minister Gremmels die vielseitigen Forschungsmethoden vor, die am Institut zum Einsatz kommen: So werden Online-Befragungen, EEG-Messungen oder auch Messungen mittels MRT-Scanner durchgeführt, aber auch musikhistorische und kulturvergleichende Ansätze kommen zum Tragen. Dabei wurden auch die zahlreichen künstlerischen Kooperationen – sowohl mit verschiedenen Kulturinstitutionen in Frankfurt wie der Alten Oper oder dem Museum Angewandte Kunst als auch mit Gegenwartskünstler:innen im Rahmen des institutseigenen Artist-in-Residence-Programms INHABIT – herausgestellt.

Ein hautnahes Erleben bot sich dem Wissenschaftsminister, als sich Direktor Fredrik Ullén, der auch ein renommierter Konzertpianist ist, an den Steinway Flügel auf der Bühne des ArtLabs setze und die Étude Op. 25, Nr. 1 As-Dur („Sternenregen”) von Frédéric Chopin spielte. Da der Flügel im ArtLab die Möglichkeit zur Aufzeichnung und Wiedergabe bietet, konnte sich anschließend der Gast selbst an die Tasten setzen und sich ganz wie ein Konzertpianist fühlen, während der Flügel die exakte Aufzeichnung von Ulléns Spiel wiedergab. „Das hier ist ein unglaublich spannendes Institut, nicht zuletzt deshalb, weil es zwei meiner Bereiche zusammenbringt: Forschung und Musik“, fasste der für Wissenschaft und Kunst im Land Hessen verantwortliche Minister den Eindruck seines Besuchs zusammen.


 

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