Thinking Design

Im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 veranstaltet das Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik die Gesprächsreihe Thinking Design, die Gestaltung als einen komplexen Raum der ästhetischen und erkenntnisbildenden Praxis in den Blick nimmt. Unter dem Titel werden interdisziplinäre Perspektiven aus Philosophie, Ästhetik, Kunst, Anthropologie, Informationsdesign, Soundforschung sowie kritischer Designpraxis zusammengeführt. Die Reihe thematisiert, wie Gestaltung Wahrnehmung prägt, wie sie Wissen generiert und wie sie kulturelle und gesellschaftliche Prozesse beeinflusst.

Thinking Design verknüpft das grundsätzliche Forschungsinteresse des MPIEA an den Bedingungen und Effekten ästhetischer Erfahrung und erweitert den wissenschaftlichen Fokus des Instituts um eine gestalterische Dimension: Die Reihe versteht Design nicht allein als gestalterische Praxis, sondern als Form des Denkens und Forschens, als ästhetische, materielle und soziale Handlung, die immer auch Erkenntnis erzeugt. Damit leistet das Institut einen wissenschaftlich-diskursiven Beitrag innerhalb des Programms der World Design Capital 2026, das Gestaltung als Motor gesellschaftlicher, kultureller und ökologischer Transformation begreift.

Events

Raum musikalisch denken

Vortrag von Christopher Dell

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