Multidimensional Aesthetic Responsiveness Scale (MARS): Psychometrische Analyse und Prüfung der Messinvarianz in Stichproben aus den USA und Deutschland

Die Annahme, dass die meisten Personen eine Disposition zu bewegendem ästhetischem Erleben haben, ist allgemein akzeptiert, wobei Personen sich darin unterscheiden können, auf welche spezifischen Reize sie positive ästhetische Reaktionen zeigen, und wie stark diese Reaktionen sind.

Allerdings ist die empirische Basis für diese Annahmen schwach. Außerdem ist es für Forscher, die die Grundlagen und Mechanismen bewegender ästhetischer Erfahrungen untersuchen, wichtig zu wissen, ob bei einem bestimmten Studienteilnehmer eine Disposition zu solchen Erfahrungen besteht. Zu diesem Zweck arbeiten wir an der Entwicklung einer Selbstauskunfts-Skala zur Messung des Ausmaßes, in dem eine Person dazu neigt, positive ästhetische Reaktionen auf verschiedene Reize zu erleben.

Die Multidimensional Aesthetic Responsiveness Scale (MARS) ist ein kurzer Fragebogen, der in wenigen Minuten durchgeführt werden kann und drei wesentliche Aspekte der individuellen Reaktivität gegenüber ästhetischen Erfahrungen erfasst. Er ist in seiner originalen englischsprachigen Version und in einer deutschsprachigen Übersetzung verfügbar. Aktuelle Forschungsarbeit beschäftigt sich mit Messinvarianz-Untersuchungen der beiden Sprach-Versionen in Stichproben aus den USA und Deutschland, Untersuchungen der psychometrischen Eigenschaften der Skala, und mit Verbesserungen mit dem Ziel, den Fragebogen als Screening-Instrument für Ästhetik-Experimente und als Instrument zur Erfassung der Neigung zu ästhetischen Reaktionen in multiplen Reaktionsmodalitäten bei breiten Stichproben einsetzen zu können.

Researcher

PD Dr. Wolff Schlotz

Labor und Methoden

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Sprache und Literatur

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PhD Edward A. Vessel

Neurowissenschaften

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